Hündin Smiley im Pflegeheim

Es gibt eine Sprache, die tiefer ist als Worte. In deutschen Senioren- und Pflegeheimen weisen viele Menschen eine Demenzerkrankung auf. Hunde können wertvolle Beiträge leisten den Alltag dementer Senioren freudiger und erfüllter zu gestalten.

Türöffner
Demente Senioren leben oft in ihrer eigenen Welt. Wo menschliches Bemühen an Grenzen stößt, haben Hunde die Fähigkeit eine Tür zu dieser Welt zu finden. Ist die Tür ein kleines Stück geöffnet, kann der demente Mensch leichter erreicht werden. Auch den Angehörigen und dem Personal im Pflegeheim öffnet der Hund Türen.

Durch Streicheln und gemeinsames Beobachten des Tieres entstehen Gespräche mit und über den Hund, die verbinden und für eine entspannte und heitere Atmosphäre sorgen.

 

Seelentröster
In Senioren- und Pflegeheimen sind die Bewohner häufig einsam. Auch mangelt es oft an Körperkontakt. Körperkontakt ist aber sehr wichtig! Der Wunsch nach Nähe und Berührungen sind ein wichtiger Aspekt des menschlichen Lebens. Ein Mensch der nicht berührt wird, verkümmert physisch und seelisch. Meine Hunde laden Menschen zum Körperkontakt ein.

Die Begegnung mit dem Hund soll auch Menschen, die es sonst ablehnen berührt zu werden, die Chance bieten selbst zu streicheln und vom Hund berührt zu werden. Bewohner glauben oft, sie seien nutzlos und ungeliebt. Ein Hund löst die negativen Gefühle auf und unterbricht das ständige Grübeln.

Ein Hund nimmt den Menschen so an wie er ist. Er wertet nicht! Das vermittelt ein neues Selbstwertgefühl.

Senioren- und Pflegeheim-Bewohner können durch den regelmäßigen Besuch eines Therapiehundes wieder das Gefühl von Vertrauen, Zuneigung und Wärme entwickeln. Der Hund gibt ihnen die Gelegenheit von sich aus etwas Liebe zu geben und selbst zu handeln. Durch das Berühren des Hundes wird der Mensch ruhiger und das Immunsystem wird gestärkt.

Zusammengefasst kann man sagen, dass ein Hund der ursprünglichen Sehnsucht nach Nähe, Wärme und Anerkennung gerecht werden kann.

Motivator
Hunde bahnen Wege in die Vergangenheit. Manche Senioren erzählen spontan von alten Zeiten mit ihrem eigenen Hund. An dieser Stelle finde ich die Biografie-Arbeit sehr gut. Das Erzählen von früher gibt den Menschen wieder etwas Halt und Vertrautheit, da das Langzeitgedächtnis am längsten erhalten bleibt.

 

Körperliche Mobilisierung
Selbst für eine kleine Runde über den Flur fehlt es vielen Pflegeheim-Bewohnern an Motivation. Mit dem Therapiehund Smiley dagegen laufen sie gerne. Das Gehen regt das Herz-Kreislaufsystem an und das Gleichgewicht wird gestärkt.

Die Bewohner haben wieder das Gefühl etwas geleistet zu haben. Sie sind stolz! Körperliche Leistungen wie z. B. gehen oder von einem Stuhl aufstehen fördert die Selbstständigkeit der alten Menschen.

 

Förderung der Motorik
Bei der Förderung der Motorik nimmt das Spielen mit dem Hund einen besonderen Stellenwert ein. Die noch erhaltenen motorischen Fähigkeiten können durch das Spielen gefördert werden.

Apportierspiele wie z. B. das Werfen eines Balles, Befüllen eines Wurffutterbeutels, Öffnen und Schließen des Futterbeutels eignen sich gut. Auch das Würfelspiel mit einem großen, bunten Schaumstoffwürfel machen Bewohner und Smiley viel Spaß. Das Benennen der Farben und das Zählen wird mit viel Eifer ganz nebenbei wieder geübt.

Gerne biete ich auch für Kleingruppen Förderstunden mit Therapiehündin Smiley an. Auch bettlägerige und komatöse Bewohner besuchen wir gerne.

Überzeugen Sie sich selbst von der nonverbalen Sprache eines Hundes. Ich freue mich auf Ihren Anruf.