Therapiehund Smiley in medizinischen Einrichtungen

Soziale, emotionale, psychische und physische Hilfe durch tiergestützte Förderung in der Medizin. Smiley ist im Einsatz bei Physiotherapien, Ergotherapien, in Psychatrien und in Kinderkliniken.

 

Im Gegensatz zu einem Besuchshund hat ein Therapiehund eine Aufgabe. Er wird nach Absprache mit den behandelten Ärzten, Therapeuten und des Pflegepersonals bei ausgewählten Patienten eingesetzt. Er ist so Teil eines Behandlungskonzeptes bzw. eines Therapieplans.

Beruhigen
Durch die beruhigende und auch ablenkende Funktion eines Hundes reduziert sich Anspannung und Angst bei den kleinen und großen Patienten. Zum Beispiel fällt die Blutabnahme, eine Infusion oder Dialyse leichter, wenn Smiley geduldig neben dem Patienten liegt und diese ihre Pfote streicheln. Die Behandlung wird mit einem positiven Ereignis verknüpft.

 

Streicheln
Streicheln hilft oft mehr als tausend Worte. Es ist eine Form der nonverbalen Kommunikation. Langzeitstudien belegen, dass das Streicheln eines Tieres positive Wirkung auf Puls und Blutdruck hat. Stress und Aggressionen werden abgebaut und unruhige Menschen oder demente Patienten werden ruhiger.

 

Aktivieren
Ein Hund kann selbst Menschen mit wenig Antrieb zum Aufstehen motivieren aufzustehen. Und das ohne Worte. Oft reicht ein aufmunternder Blick von Smiley, um selbst depressive Patienten dazu zu bringen, aufzustehen, sich anzuziehen und zusammen mit dem Hund ein paar Schritte zu machen. Da Bewegung oft der Schlüssel zu mehr körperlichem und seelischen Wohlbefinden ist, bedeutet diese Aktivierung einen Schritt zurück ins Leben.

Spielen
In der Hundetherapie wird der natürliche Spieltrieb des Hundes genutzt, um Patienten zu mobilisieren, zu aktivieren und glücklich zu machen. Gerade depressive Menschen bekommen durch Hol- und Bringspiele das Gefühl, dass der Hund sie mag und auf sie hört. Durch das Öffnen eines Reißverschlusses oder Klettverschlusses am Futterbeutel des Hundes wird die Feinmotorik alter oder behinderter Menschen gefördert. Und Ballspiele machen Hund und Patient so viel Spaß, dass beide hinterher glücklich sind.

 

Aufgaben bewältigen
Eine kleine Aufgabe mit dem Hund bewältigen wirkt ebenfalls depressiven Gedanken und Gefühlen entgegen.

 

Kontakt fördern
Therapiehunde sind Brückenbauer. Den Patienten fällt es oft leichter, Kontakt zu einem Hund zu knüpfen als zu anderen Menschen. Denn ein Hund besitzt keine Vorurteile und geht unbefangen auf Menschen zu. Gerade für Menschen in psychiatrischen Einrichtungen ist das von Vorteil, da sie oft schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht haben.