Seniorenheime & Pflegeheime

Medizinische Einrichtungen

Hausbesuche bei Privatpersonen

Unter tiergestützter Therapie versteht man alle Maßnahmen, bei denen durch den gezielten Einsatz eines Tieres positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Menschen erzielt werden sollen. Dies gilt für körperliche, wie seelische Erkrankungen. Das Therapiepaar Mensch / Tier fungiert hierbei als Einheit. Als therapeutische Elemente werden dabei emotionale Nähe, Wärme und unbedingte Anerkennung durch das Tier angesehen. Zusätzlich werden auch verschiedene Techniken aus den Bereichen der Kommunikation, Interaktion und basalen Stimulation und der Lernpsychologie eingesetzt.
Dr. G. Gatterer (Psychologe und Vorstandsmitglied des TAT , Tiere als Therapeuten, Wien)

Welche Wirkungen kann eine Tiergestützte Förderung erzielen?

Kognitiv-sprachliche Wirkeffekte

Tiere erhöhen das Interesse an der Umwelt. Sie steigern die Aufmerksamkeitspanne, erleichtern die Kontaktaufnahme, erhöhen die Interaktionsbereitschaft und verbessern die Kommunikationsfähigkeit.

Emotional-soziale Wirkeffekte

Tiere haben eine positive atmosphärische Wirkung und verbessern die psychische Befindlichkeit. Sie überwinden soziale Isolation, verringern gewalttätige Vorkommnisse, reduzieren Suizidgefährdung und regen zu Spiel und Freude an. Darüber hinaus können Tiere Katalysatorfunktion für zwischenmenschliche Kommunikation haben.

Körperliche Wirkeffekte

Das Streicheln von Tieren wirkt blutdrucksenkend und kreislaufstabilisierend. Außerdem wirkt der Umgang mit Tieren durch Adrenalinreduktion stressreduzierend.

Sonstige Wirkeffekte

Tiere fördern die Empathiefähigkeit, die Fürsorglichkeit und die Verantwortlichkeit. Sie erziehen zu Ordnung, Pünktlichkeit und Selbstdisziplin. Der Körperkontakt zu Tieren kann Verhärtungstendenzen auflösen, die Phantasie anregen und die Erlebnisfähigkeit vertiefen. Sie ermöglichen den Umgang mit Todeserfahrung und Trauerarbeit. Insgesamt fördern Tiere die kindlichen Entwicklungsprozesse und tragen so zu einer ganzheitlichen Entwicklungsförderung bei.

Wo hilft eine Therapie?

Therapiehunde können nicht zaubern, aber sie können ihr Gegenüber verzaubern:

 

In Alten- und Pflegeheimen
Stimmungsaufheller und Aktivierer bei Demenz-Patienten

In Krankenhäusern
Ablenkung bei Behandlungen und langer Bettlägrigkeit

In Psychiatrien
Stimmungsaufheller und Ablenker

Bei Kindern
Türöffner, Motivator und Brückenbauer

Weitere Informationen

So steht dem Kennenlernen nichts mehr im Wege